Rollo´s Reiseseite

Home & Live - hier gibt´s das jeweils aktuelle Online-Reise-Logbuch

Oman - Spuren des alten Orients

Montag der 6. Februar 2012 - 18.50 Uhr
Bild: Oman - Spuren des alten Orients
Nizwa - heilige Stadt und ehemalige Hauptstadt
Der Oman - ein großes Land mit interessanten Landschaften. Wüste und Gebirge mit Bergen von über 3000 m Höhe. Ganz im Süden, in Salalah, gibt es sogar eine subtropische Klimazone die vom indischen Monsun gestreift wird.

Weiteres folgt heute abend...






Dubai - alle Wahnsinnig

Sonntag der 5. Februar 2012 - 23.07 Uhr
Bild: Dubai - alle Wahnsinnig
Burj Khalifa
So heute gibts mal einen Bericht aus Boomtown Dubai. Mitten in der Wüste wird weiter fleissig gebaut. Skyscraper an Wolkenkratzer reihen sich aneinander und werden immer mehr. Und in der Mitte des ganzen Spektakels der Burj Khalifa auf dem ich mich gestern zusammen mit meiner Familie befand.
Im derzeit höchstem Gebäude der Welt wird man nach einer arabisch-blumig-verspielten Einführungszeremonie, in Weihrauch geschwängerter Luft, im rasenten Tempo von 10 m/s auf ca. 600m Höhe katapultiert.
Und plötzlich ist man oben und alles andere wird winzig klein. Die anderen Hochhäuser werden zu kleinen Mietshäusern dabei sind diese so hoch wie die der Frankfurter Skyline. Die Autos winzig klein und die Menschen kann man gerade noch sehen. Am angrenzenden Hotel und dessen hochgelagertem Pool konnte man sogar einen Badenden erkennen der einen Kopfsprung in den selbigen vollführte.
Aus dieser Perspektive rückt die Wüste direkt heran oder anders - man ist mitten drin.
Bild: Dubai - alle Wahnsinnig
Dubai Down Town vom Burj Khalifa


Alles Süßwasser kommt aus dem Meer und wird mit extrem hohen Energieaufwand entsalzt. Energie spielt keine Rolle. Strassen und Autobahnen sind auf hunderte Kilometer Entfernung beleuchtet. Die Strasse nach Muscat im Oman, auf der wir gefahren sind, ist durchgehend beleuchtet. 350 km!

Benzin kostet etwas ueber 20 Cent. Steuern gibts keine. Und so ists dass
Viele der grossen Autos diesser welt...

Und noch einmal auf Burj Khalifa zurückzukommen. Der Turm ist 828m hoch, das wissen sie. Aber auf welcher Höhe man nun ausgespuckt wird kann einem keiner sagen. Es steht auch nirgends geschrieben. Ein großes Geheimnis also. So sind die Araber.









Charlotteville - Tobago | Regenzeit

Freitag der 26.November 2010 - 21.20 Uhr
Ganz schoen viel Regen hier zur Zeit. Bin hier in Dr. P's Guesthouse - up to Hill - mit Blick ueber den Ozean. Heut Morgen war ich in der voellig verlassenen Pirates Bay schwimmen.
Koestliche Bananen und Ananas gibts zu erwerben. Viele Raeucherstaebchen vertreiben temporaer eine Menge Moskitos.

Viele Gruesse Euer Roland

Deutschland: (k)ein Wintermärchen

Mittwoch der 14.Februar 2007 - 00.43 Uhr
So, .... Leute,
nun wag ich mich mal an meinen Abschlussbericht.
Bin nun also schon wieder eingeflogen - quasi im Sturzflug eingetaucht in 3 Grad und kalten Regen - deswegen mag ich auch die Fliegerei nicht so, eigentlich grenzt das an Koerperverletzung....

Jedenfalls bin ich vorgesternnachmittag in Frankfurt gelandet. Nachdem ich auf Tobago noch ein paar sehr entspannte Tage am Castara Beach verbracht habe. Dort traf ich auf Stefan und Katharina aus Berlin die bei Bingi wohnten und mir sagten das noch ein Zimmer im Haus frei waere.
Gesagt getan gings in Bingis Huette. Es war zwar kein Aussenputz an den Waenden was aber dem traumhaften Ausblick von der schoenen Holzterrasse auf den Ozean keinen Abbruch tat. Es war wirklich schoen nach einem Tag am Meer den Berg herauf zu schlendern und sich bei ner
Bild: Deutschland: (k)ein Wintermärchen
...bye bye Tobago...
gut gekuehlte Melone den traumhaften Sonnenuntergang ins karibische Meer anzuschauen - quasi staunend das Farbenspiel und einsetzende Grillenkonzert aufzusaugen....

Eigentlich ist es unverstaendlich wie sich Menschen so etwas antun koennen... komme grad von draussen - peitschender Regen mit Sturm und das alles bei 1 Grad brrrrrrr!!!!! Da kann man sich eigentlich nur noch die Hucke mit fettigen Braten und Bitterlikoer vollstopfen um der Depression entgegenzuwirken oder aber arbeiten...

Nun ist es also mal wieder geschafft, 9 schoene Wochen liegen hinter mir und eigentlich ist es so, dass man gleich wieder losfahren moechte. Vielleicht wird ja alles besser wenn sich die Sonne mal wieder zeigt...

Also dann, Euch allen Alles Gute und bis zur naechsten Expedition
Es gruesst Euer Roland

PS: natuerlich seit ihr alle herzlich zu einem meiner Bilderabende eingeladen...

Tobago - Flagstaff Hill & Pirates Bay

Sonntag der 4.Februar 2007 - 01.32 Uhr
Bild: Tobago - Flagstaff Hill & Pirates Bay
in Charlotteville - Tobago
Good Evening Allerseits,
bin nun inzwischen am Ziel meiner Reise dem Flagstaff Hill ganz im Norden angekommen. Einfach wunderschoene Landschaften hier. Der Sueden ist ganz flach, der Norden "rau" und schroff und dazwischen immer wieder Bays - jede auf ihre Art einzigartig. Mal eine die man nur ueber Stufen durch den triefend nassen Regenwald erreicht und dann ganz flache so wie auf der Backseite eines Riffs. Letztere sind die wo die Sonne gnadenlos reinhaut.

Werde mich in den naechsten Tagen aus dem hohen Norden (Reiselandkarte) so langsam zurueckziehen und die zwei bevorstehenden Schiffspassagen in Angriff nehmen -

Und dabei nochmal die Karibik richtig geniessen -

manchmal ist es aber auch schon ziemlich nass so wie zum Beispiel gestern da hats ordentlich gekuebelt - aber der Regenwald muss ja auch irgendwo was herbekommen :-)

Bis Bald Euer Rollo

Tobago - Perle in der Karibik

Montag der 29.Januar 2007 - 19.25 Uhr
Bild: Tobago - Perle in der Karibik
...voraus das Buccoo-Reef
So, das ging nun alles ganz schnell. Nach der Rueckkehr in die Zivilisation hab ich mich direkt gleich in die Expressfaehre nach Scarbourough eingecheckt.
Bin also vor drei Tagen - voellig fertig vom laufen, campieren und hitch-hiken hier angekommen und hab erstmal zwei Tage gebraucht um mich zu erholen. Da hatte ich richtig Glueck und bin in Hope's Guesthouse gelandet. Der Chef fragte mich doch nicht etwa wirklich ob ich Mangos mag. Ich sagte: Yeah, I Love Mangos - und er zeigte mir den riesigen Mangobaum der hinter dem Haus stand - alles voll und reif!!!

Die erste Nacht hab ich erstmal 15h gepennt, gelegentlich gestoert vom Mangoregen klatsch... klatsch... und mich dann am Morgen der Mangokur verschrieben...

Es fiel mir wieder mal aeusserts schwer diesen Platz zu verlassen. Bin aber dann trotzdem mit nem dicken Beutel los und hier am Buccoo-Beach gelandet wo gestern die Sunday's School losging. Das ist die woechentliche Tobago Inselparty.
Hab mich dann hier in Captain's Cabin und quasi direkt in eine Klasse Reggae-Party direkt am Beach eingemietet... mann'o mann

Heut ist also Relaxing-Day hab erstmal gut gefruehstueckt bei Roti und frischem Obst und werd mal runter an den Beach guggen...

Also Leute haltet die Ohren steif und take your time...
Euer Roland

Northern Range - Eingetaucht in unberuehrte Natur und tiefen Dschungel

Samstag der 27.Januar 2007 - 18.53 Uhr
Bild: Northern Range - Eingetaucht in unberuehrte Natur und tiefen Dschungel
Trinidad - Maracas Bay
Hallo alle zusammen,

so, endlich habe ich mal wieder Gelegenheit ein paar Zeichen von mir zu geben.
Nach meinem Aufbruch in Richtung Norden bin ich gleich erstmal in der ersten Bucht, der Maracas Bay, haengengeblieben. Dann war dort der Kokusnussverkaeufer Stanley der mich erstmal dem gesamten Dorf vorgestellt hat. Er selbst hat sich seine Huette in einer kleinen Nebenbucht hoch am Berg gebaut wo ich dann erstmal eine Woche verbracht habe.
Bild: Northern Range - Eingetaucht in unberuehrte Natur und tiefen Dschungel
Avocat Fall
Man war das ein Leben - eine Holzhuette mitten im Dschungel mit Blick auf den Ozean, ueberall bluehende Pflanzen, eine Quelle am Haus, jeden Morgen baden.

Nachdem ich mir dann ziemlich in den PoPo treten musste, hab ich dann diesen traumhaften Platz verlassen (kann mich grad ziemlich schwer konzentrieren denn neben mir fahren zwei Jungs Autorennen - was fuer ein Laerm!!) und bin noch ein Stueckchen weiter entlang der Nordkueste gefahren wo ein Strand schoener ist als der andere.
Dann bin ich von Norden her zu Fuss die Ueberquerung der Northern Range angegangen - immerhin bis 950m hoch.
Einfach eine traumhafte Landschaft - klasklare Fluesse aus denen ich getrunken habe, viele Wasserfaelle, schroffe Felsen, tiefe Schluchten, ueberall Blumen und Fruechte gabs auch...

Also viele Gruesse aus dem berauschend schoenen Trinidad von
eurem Roland

Trinidad - Afrikaner, Chinesen, Inder, Libanesen...

Freitag der 19.Januar 2007 - 14.33 Uhr
Bild: Trinidad - Afrikaner, Chinesen, Inder, Libanesen...
...Gemuesemarkt in Port of Spain
Hei and Good Morning

bin heute extra zeitig (7.00 Uhr) aufgestanden um hier auf dem Independence Square von Port of Spain eine Karnevalsvorveranstaltung anzuguggen. Die fangen hier mit sowas schon recht zeitig an damit sie sich quasi zur Arbeit tanzen koennen. Alles spricht hier schon vom Karneval dabei ist der erst Ende Februar. Dann fragen sie mich standig ob ich auch zum Karneval da bin - dann sage ich nein und dass ich mich vor so vielen Leuten fuerchte (:-)) - und die koennen es gar nicht verstehen.

Aber nun nochmal zurueck zur Ueberfahrt. Ich ging also am Mittwoch mit zwei Finninnen (was fuer ein Wort, 5xn :-)) im stroemenden Tropenregen zum Hafen wo unsere Faehre losfahren sollte. Was wir dann erblickten war eine recht kleine Faehre - eigentlich nur ein kleines Boot, aber mit riesigen Boxen an Bord.
Nach einer Zollkontrolle in Privatathmosphaere gings dann los. Gegen Abend kam dann schon etwas Wind auf und die beruechtigte Krankheit ging um - mir gings ganz gut, denn ich war die ganze Zeit an Deck wo anstelle des Merengue-Gedudels endlich mal zuenftiger Reggae-Beat aus den Boxen kam.

Dann in Trinidad war eine heftige Zollkontrolle - jeder musste alles auspacken und reichlich Fragen beantworten. Zum Glueck stiess der Zolltyp nicht ganz nach unten zu meinem Beutel mit Heilerde vor - die haetten mich bestimmt erstmal abgefuehrt.
Nach dem ich also nur meine Bananen eingebuesst hatte gings dann mal wieder mit der sueamerikanischen Taximafia heiss her und wir fuhren fuer reichlich US$ in die Stadt.
Der Taxifahrer klaerte uns erstmal darueber auf wie unendlich gefaehrlich es hier sei.
Die Nacht, hab ich mir dann mit einem Typen aus Martinique das Hotelzimmer geteilt.
Martini musst nochmal in einer Whiskybude Dollar tauschen, ich ging dann auf die andere Strassenseite ein paar Jungs begruessen. Auf der Rueckfahrt wies er mich dann zurecht, ob ich wahnsinnig sei, ich koennte sofort tot sein.... oje, oje

Hier auf Trinidad mischt sich die ganze Welt. Hier leben viele Afrikaner, Chinesen, Inder, Pakistanis, Libanesen - dementsprechend auch das Essen.

Dann gibts es ne Menge Leute hier die fragen nicht nach Karneval sondern How are you?? You enjoyed?? dann sage ich "Oh, Yeah" und sie sagen "Yeah, man - Have a nice day!"
Bild: Trinidad - Afrikaner, Chinesen, Inder, Libanesen...
Bankgebaeude


Dann sieht man hier einige nagelneue Hochhaeuser wo die Marken von weltbekannten Finance-Instituten brangern in die einige Menschen mit S-Klassen fahren und schon sind auch sie da, die Leute die auf der Strasse liegen und betteln - sie fragen nach Dollars fuer Brot, ich sage dann "Bread isn't good for you health" und gebe eine Banane. Staendig sind sie dann alle und ich muss neue holen...dabei geh ich dann ueber den Sportplatz wo saftiges Gruen waechst und decke meinen Chloropyllbedarf und denke mir: Warum betteln sie, es ist doch alles da?

So, Leute das waren mal ein Paar erste Eindruecke aus Port of Spain. Nun will ich mal in die Natur und in Richtung Northern Range - eine Bergkette mit Regenwald und Stranden...

Bis bald
Euer Roland

Rio Caribe - Regenwald und schoene Straende

Sonntag der 14.Januar 2007 - 15.55 Uhr
Bild: Rio Caribe - Regenwald und schoene Straende
Playa Pui Puy
Inzwischen bin ich solo unterwegs und fast am oestlichsten Zipfel von Venezuelas Strassennetz angekommen.
Nicole ist ja nun wieder wohlbehalten und natuerlich auch gut gebraeunt in Deutschland angekommen. Sie sagt: nichts neues ausser dass immer noch kein Schnee liegt - nichtmal auf dem Feldberg.
Bild: Rio Caribe - Regenwald und schoene Straende
...Wegweiser


Rio Caribe ist ein ziemlich kleines Nest mit einem ziemlich kleinen Internet- cafe. Ich sitze hier eingezwaengt in einer Ecke auf einem halben Quadratmeter und muss aufpassen dass ich nicht ausversehen die Tastatur meines Nachbarn bediene :-)))

Ich kann garnicht viel schreiben da ich erst gestern Abend hier angekommen bin - die Nacht in einer moskitoverseuchten Posada verbracht habe und nach dem obligatorischen Obstkauf direkt ins Internetcafe bin.
Jedenfalls naehere ich mich so langsam Gueiria wo dann am Mittwoch die Faehre nach Trinidad abfahren soll.
Jetzt mach ich noch ein paar Zwischenstopps an traumhaften Straenden die es hier gibt. Heute will ich noch zu einem Strand namens Puy Pui wo ich dann die Nacht in meiner Haengematte verbringen will...

Also...Asta luego
Euer Roland

Puerto la Cruz - The shifty Town

Donnerstag der 11.Januar 2007 - 02.05 Uhr
Bild: Puerto la Cruz - The shifty Town
Geburtstags-Tour
Buenas Allerseits,

vielen Dank fuer Eure Geburtstagsglueckwuensche. Die letzten Tage haben wir mal eine ruhige Kugel geschoben und uns die Karabiksonne auf den Pelz brennen lassen.
An meinem Geburtstag haben wir zusammen mit zwei Bayern und einem Finnen ein Jolle gechartert und sind den ganzen Tag durch den Nationalpark "Mochima" getuckert.
An Bord war Proviant und eine Stiege Polar ICE (natuerlich Bier) die ich ausgegeben habe. Das meiste noch vor den Bayern hat Nicole getrunken :-))).
Hier gibts jede Menge schoene Straende und man kann richtig gut Schnorcheln - schoene Korallen und lauter bunte Fische...

Einen zuenftigen Sonnenbrand haben wir auch abgekriegt den wir dann abends mit frisch, aus dem Hausgarten unserer Posada, geernteter Aloe Vera gekuehlt haben. Das hilft richtig gut...
Bild: Puerto la Cruz - The shifty Town
...angelandet


So, und nun sind wir hier in very shifty Town an der venezuelanischen Kueste. Mal sehen ob wir´s noch bis zum Bus-Terminal schaffen (erst gestern gab´s im Nachbarort ne Schiesserei mit drei Toten) wo dann in zwei Stunden unser Bus nach Caracas abfaehrt und Nicole´s Flugzeug leider schon viel zu frueh abfliegt.

Also bis die Tage, und nehmts nicht so tragisch mit dem Fruehlingseinbruch...
Nicole und Roland

Venezuela - "Kampf der Maechte"

Freitag der 5.Januar 2007 - 18.45 Uhr
Als Gott Venezuela schuf, dachte er sich, jetzt mach ich mal ein schoenes Land. Er segnete es mit traumhaften palmengesaeumten Straenden - legte schoene Fluesse an - pflanzte Mangobaeume, Papayas, Bananen, Passionsfruechte, Ananas, Guaven und vieles mehr. Zog ein Gebirge durch das Land damit auch immer recht viel Wasser fliesst. Die Haenge voll bluehender Pflanzen und Baeume. Dann fuegte er Kolibris, Tukane, Aras, Ibisse und tausende andere wunderschoene Voegel hinzu. Gruene Echsen, Leguane, Schildkroeten, bunte Schmetterlinge durften auch nicht fehlen. Schoen warm sollte es natuerlich auch noch sein.
Dann entliess er noch ein paar Menschen in sein Paradies in den Urwald, die alles hatten um zu Leben. Sie fuehlten sich so wohl, dass sie sich jeden Tag aufs neue fuer alles bedankten und ehrfuerchtig bestaunten und respektierten was sie vorfanden.
Bei all der Arbeit entstand auch etwas Abrieb: Gold, Diamanten und Oel. Vielleicht dachte er sich, kann es jemand mal sorgsam nutzen.

Eines Tages schaute der Teufel mal wieder auf die Welt und erblickte dieses Land. Er konnte nicht fassen was er da erblickte - tobte herum kreischte und es wuergte ihn. Erzuernt liess er aus seinem Pelz lauter kleine Venezuelaner hervorkribbeln. Im Nu verbreiteten sie sich uebers Land - sengend und brennend zogen sie aus - denn sie waren Fehl am Platze. Sie wussten nichts anzufangen mit dem Land.
Sie dachten sich es ist viel zu warm hier - wir brauchen es kalt. Also bauten Sie bruellende Klimaanlagen. Als naechstes stoerten sie die Geraeusche der Tiere und es wurden ueberall Boxen aufgestellt aus denenen laermende, uebersteuerte Baesse droehnten.
Sie bekamen Kopfschmerzen und bauten Whiskyfabriken - und betaeubten ihre Schmerzen aus Plastebeuteln voller Alkohol. Besoffen gingen sie in den Wald, warfen ihre Flaschen ueberall hin und schossen auf alles was sich bewegte. Holzten den Wald ab und pflanzten Mais fuer ihre frittierten Arepas, die so fettig und gesalzen waren, dass sie immer mehr Durst bekamen und immer mehr Rum tranken und die Lautsprecher immer mehr vergroesserten.
Das alles strengte sie so an, dass sie nicht bereit waren, auch nur einen Schritt ohne Klimaanlage zu tun. Immer mehr Energie produzierten sie aus ihrem Oel. Sie fuhren sinnlos herum und verbrannten es in Dauerstaus in 18 Grad kalten Innenraemen mit ihren laermenden 12 Zylindermotoren.

Am lautesten aber war einer namens Chavez: der produzierte haemmernde Wahlkampfsongs, haengte riesige Wahlplakate vor die Mangobaeume und rief aus: wir sind alle toll, die Groessten und alle Frei...

...mal sehen wie´s so weitergeht....
Gedanken von Rollo unter der heissen Karabiksonne in Playa Colorada

Allen ein freudiges, stressfreies neues Jaehrchen.
Eure Nicole und Roli

Los Llanos - im venezuelanischen Naturparadies

Samstag der 30.Dezember 2006 - 01.10 Uhr
¡Buenas noches, seniorinas u seniores!

so, nun sind wir wieder da, in Merida, von unserem Trip ins Hinterland. Uns geht´s gut - bis auf unsere Verdauungstrackte die durch den uebermaessigen Cookfood arg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Camp wurde alles Gebisstraegerfreundlich durchgekocht - irgendwie vertrag ich das ueberhaupt nicht mehr. Zwei Tage gings noch aber am 3. und 4. Tag bin ich bis auf ein paar frisch zubereitete Piranhas in den Hungerstreik getreten. Und das noch nachdem uns zwei Deutsche vorher vorgeschwaermt hatten wie toll das Essen sei!
Naja Essen hin Essen her ein paar gruene Blaetter mit Patilla (Wassermelone) hier und da und das passt dann schon.
Jedenfalls war wieder mal so einiges los. Zu Beginn haben wir den Andenkamm ueber einen Pass (3700m) ueberquert und sind dann runter in die Ebene gefahren. Dann den ganzen Tag immer weiter in the Middle of Nowhere wie unser Guide es formulierte.
Bild: Los Llanos - im venezuelanischen Naturparadies
dies ist irgendein Greifvogel

Es ist ein weites Land hier, durchzogen von Wasserflaechen, Fluessen und kleineren Waldflaechen. Ueberall wimmelt es von Kaimanen - unglaublich viele Voegel, Aasfresser, Falken, Aras, Adler, Reiher, rote Ibisse - die einen schoenen Kontrast zu den saftig gruenen Wasserwiesen geben.
Eine 3m-Anakonda haben ein paar Jungs aufgestoebert von denen einer noch gebissen wurde, unser Guide musste natuerlich das Maul des Tieres aufsperren und uns das frische Blut zeigen. Aber die ist ja nicht giftig so wie die Klapperschlange die ploetzlich auf dem Weg vor uns lag.
Dann gings mit dem Einbaum den Fluss entlang durch die Wildnis, rosa Flussdelphine, rote Bruellaffen, Schildkroeten, Wasserschweine, unglaubliche Massen und Arten von Voegeln.
Und dann war dann noch der Anteater (Ameisenbaer) der ins Camp eingebrochen ist - und Bier aus herumstehenden Kaesten gezuengelt hatte. Der huepfte ploetzlich vor uns rum, Nicole rannte schnell weg, ich blieb natuerlich ganz ruhig stehen und er packte mich am Bein, man ham die ne Kraft...

Ganz ohne Verluste gings auch diesmal nicht ab - meine kleine Digicam kreischt nur noch und meldet E25 - also kann ich keine Bilder mekr machen. Hab schon geguggt aber es gibt ueberall nichts Einfaches nur alles mit 100 Miliarden Pixeln und so....

Morgen gehts 6.00 Uhr raus und dann mit der Telefericá, der laengsten und hoechsten Seilbahn der Welt rauf auf den Pico Espejo (4800m) - und das mit Sandalen und T-Shirts. Aber wenigstens Sauerstoffgeraete haben wir uns schon ausgeliehen :-)))

Chau bis die Tage Eure Nicoli und Roli
....und einen guten Rutsch allerseits.....

Merida (1500m) - Weihnachten in den Anden

Sonntag der 24.Dezember 2006 - 16.38 Uhr
Bild: Merida (1500m) - Weihnachten in den Anden
...in Merida
¡Hola Amigos!

inzwischen sind wir nun in den Anden angekommen. Ist ein sehr ertraegliches Klima hier, tagsueber so 25 Grad und nachts 18 - fast wie zu Hause.
Wir haben uns in der Posada Suiza (Schweiz) niedergelassen und koennen von der Terrasse direkt bis hoch auf den Piko Bolivare (5007m) schauen.
Gestern haben wir mal eine leichte Wanderung gemacht, dabei sind wir durch ein Flusstal bis auf 2000m gelaufen. Der Weg fuehrte durch sehr interessanten Bergregenwald. Hier gibts aber auch Nadelbaeume die von anderen tropischen Pflanzen bewachsen sind. Es mischen sich also die verschiedenen Vegetationen. Sogar Loewenzahn, Wegerich und Klee waechst hier - war aeusserst leckeres Chlorophyll.
Bild: Merida (1500m) - Weihnachten in den Anden
La Mucuy


Ab morgen sind wir erstmal auf 4-Tages-Tour nach Los Llanos - das ist eine Schwemmebene hinter dem Andenkamm wo es jede Menge Wildtiere geben soll. Wasserschweine, Papageien, Anakondas, Kaimane, Moskitos na mal sehen was wir so aufstoebern, wahrscheinlich vornehmlich letzteres :-))

Na denne Euch allen ein wunderschoenes Weihnachtsfest im Schneegestoeber - viele Gruesse von Roland und Nicole

Heut Abend wollen wir mal in - was hier wo die Schweinehaelften in Schubkarren rumgefahren werden fast unvorstellbar ist - ein vegetarisches Restaurant gehen und etwas Weihnachten feiern

also schoene Feiertage....

Maracaibo - kolumbianische Grenze

Mittwoch der 20.Dezember 2006 - 19.25 Uhr
Bild: Maracaibo - kolumbianische Grenze
unser Hotel "Victoria"
Wir sind heute morgen hier in Maracaibo angekommen. Da kann man einfach nur singen eine Busfahrt die ist lustig.....
700km weiter westlich sind wir gestern abend in den Bus eingestiegen und zwar in Marakay. Dort haben wir erstmal 2h gewartet bis sich alle soweit eingefunden hatten und der Bus voll war - leere Busse, sowas gibt´s hier nicht. Alle wurden vor Beginn der Fahrt von einer kratzbuerstigen Ex-Gefaengniswaerterin routinemaessig aktenkundig aufgenommen inkl. Foto und Passdaten - aber unsere waren schon sicher im Gepaeckraum verstaut, nach einigem hin und her ging das dann doch.

Kaum hatte sich der Bus in Bewegung gesetzt, steckt sich doch nicht etwa mein Nachbar den Finger in den Mund und kotzt erstmal ordentlich in den Gang - da war das geschrei gross - der Busfahrer kam in die Gefrierzelle (Personenabteil im Bus - Klimaanlagen werden hier grundsaetzlich ausgereizt - Energie gibts ja hier quasi Gratis im ganzen Land) zu seinen in dicke Jacken und Decken gehuellten Fahrgaesten und wies den Uebeltaeter an die Gruetze aufzuwischen - naja nach einem Spritzer Parfuem auf den Ort des Geschehens aus der Bordapotheke gings dann weiter.

Grad waren wir so beim einschlummern ging das Licht wieder an und es wurde zum Mitternachts-Essen geblasen. Nachdem sich alle an einer Raststaetten die Wannen vollgehauen hatten gings dann weiter.
Aber grad als ich wieder schoen schlief war neuer Tumult im Bus
- PASSKONTROLLE!!! -
Unsere waren aber im Gepaeckraum - also wurde ich erstmal abgefuehrt und musste mich in altbekannter Fliegerstellung einer Leibesviusitation unterziehen. Der wild herumtobende Officer fand aber nichts als harmlose Turisachen und liess uns dann wieder einsteigen.
Bild: Maracaibo - kolumbianische Grenze
Siesta nach der Busfahrt


Dann passierte eine Weile nichts bis es dann ploetzlich wie verueckt im ganzen Bus zu kraehen anfing. Das war es also was in den ganzen Kisten steckte - lauter HAEHNE! Das hoerte dann nicht auf bis wir hier waren.
Maracaibo ist die zweitgroesste Stadt in Venezuela, mit dem groessten See in Suedamerika (allerdings voller Oelbohrtuerme) aber heftig heiss mit einem schoenen alten kolonialen Ortskern.
Na denne Freunde der Reisegeschichten bis spaeter
Gruesse von Nicole und Roland
die sich in der Mittagshitze ins Centro de Communication zurueckgezogen haben und dann mal zum Artisan-Markt gehen und den Leuten hier beim hektischen Weihnachtsgeschenke-Einkaufen zusehen - also letztendlich ueberall das Gleiche!!!
¡Asta luego!

Cuyagua - Regenwald bis ans Meer

Montag der 18.Dezember 2006 - 03.12 Uhr
Bild: Cuyagua - Regenwald bis ans Meer
Cuayagua
¡Buenas noches!
¡¡¡¡¡MUERTE!!!!!-hatten grad unseren Schriebsel fertig da steckt doch nicht jemand den Strom ab - also:
inzwischen sind wir wieder in die "Zivilisation" zurueckgekehrt. Die letzten Tage haben wir erstmal fuer die Aklimatisierung an einem wunderschoenen Strand verbracht.
Der Weg dorthin fuehrte ueber eine 2-h-ige Busfahrt durch eine Art Bergregenwald ueber einen 1.800m-Pass. Ueberall dampfte es, Wasserfaelle, Banananstauden (Bananen aber alle noch gruen), Schmetterlinge und Baeume, wie im Tropenhaus, nur vielviel groesser. Hat man die Busfahrt hinter sich gebracht, muss mann sich nur noch fuer eines der vielen Taeler entscheiden, an deren Ende sich ein Kokospalmenstrand erstreckt.
Bild: Cuyagua - Regenwald bis ans Meer
...Terrassenblick

In einem der Taeler war dann das Nest Cuayagua wo wir uns in einer Posada (Guesthouse) einmieteten. Direkt dahinter floss der Rio Cuayagua frisch von den Bergen herunter in dem wir jeden Morgen und jeden Abend badeten - so stellt man sich baden im Aquarium vor:-).

Den Weg zum Strand saumten riesige Mangobaume von denen ab und zu auch mal eine Frucht herabfiel was dann eine gute Wegzehrung war.
Nun sind wir also wieder in einem groesseren Nest und wollen evtl. morgen nochmal wandern und dann in Richtung Anden weiterfahren.

Liebe Gruesse und schoenen 3.Advent
Weihnachtsmarkte gibt´s hier uebrigens auch - mit viel Bier und allerlei gebratenem und natuerlich darf die Musikanlage bis zum Anschlag aufgedreht nicht fehlen...

Nicole und Roland

Caracas / Catia la Mar - ugly Town

Dienstag der 12.Dezember 2006 - 18.19 Uhr
Bild: Caracas / Catia la Mar - ugly Town
...Obstlaster
¡Buounos dias amigos!
bin gestern am spaeten Nachmittag hier eingeflogen und hab in der Naehe des Aeropuertos ein uebelste Absteige klar gemacht.
Dabei hat mich die suedamerikanische Taximafia erstmal uebrs Ohr gehauen. Ausgemacht waren 5.000 Bolivar aber er wollte dann ploetzlich 50.000 B naja nach heftigem hin und her gabs dann 20.000 B (8$).
Abends hab ich dann Nicole abgeholt, die auch gut angekommen ist - uns gehts also bestens. Zur Absteige zurueck hat uns dann der Heinz-Ketchup-Lateinamerika-Gebietsleiter gefahren den ich am Aeropuerto kennengelernt habe.
Einen Obsttransporter haben wir auch schon geentert.
Bild: Caracas / Catia la Mar - ugly Town
...Schwarztaxi

Ansonsten ist hier ne Menge Trubel, Verkehr und massenweise riesige alte Ami-V8´s kurven rum - macht ja auch Spass bei Spritpreisen von 70B (0.04$) - und natuerlich das Klima - angenehme feuchtwarme 30 Grad.
So wir machen erstmal schluss und laufen Richtung Busterminal und dann Nach Osten in den NatPark Henry Pettier wos viel Wald und bunte Voegel geben soll - und schoene Straende.....

Liebe Gruesse
Eure Nicole & Rollo

Venezuela / Karibik 2006 - 2007

Sonntag der 10.Dezember 2006 - 19.35 Uhr
Bild: Venezuela / Karibik 2006 - 2007
...es ist gepackt
Hallo Freunde,

es geht wieder einmal los. Die Sachen sind gepackt. Diesmal haben wir sehr wenig mitgenommen denn um so länger man fährt desto weniger Zeuch braucht man, außerdem sollten die Temperaturen ja etws höher sein als bei uns.
Mal sehen was in Caracas so los ist - so soll es bspw. jedes Wochende 80 - 100 Tote geben aber in New York ist´s ja auch nicht anders.
So jetze ist es schon 1.00 Uhr, noch ein bisschen schlafen denn um 4 heißts aufstehen und zum Flughafen!

Eure Nicole &

unterwegs@beachrollo.de